Auf Besuch bei der FF Stollberg

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Der Rüstwagen der FF Stollberg

Am Montag, dem 26.02.2018, fand in der Jugendfeuerwehr kein gewöhnlicher Dienst statt. Wir besuchten die Freiwillige Feuerwehr Stollberg und besichtigten deren Gerätehaus und die Einsatzfahrzeuge. Kommt es zu einem Wohnungsbrand oder steht ein Fahrzeug in Flammen, ist es selbstverständlich, dass nach kurzer Zeit die Feuerwehr eintrifft. Es handelt sich schließlich um die „klassische“ Aufgabe einer Feuerwehr. Doch im Laufe der Zeit erweiterte sich das Spektrum. So eilen wir heutzutage nicht nur los, um Brände zu bekämpfen, sondern helfen auch bei Verkehrsunfällen oder wenn ein Sturm größere Schäden anrichtet. Demzufolge ändert sich auch stetig die Beladung der Feuerwehrfahrzeuge. So erhielt die Feuerwehr Hohndorf vor einigen Jahren ein hochmodernes Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug, welches bei Bränden und Technischen Hilfeleistungen umfangreichste Gerätschaften liefert. Ein Fahrzeug, das nur bei diesen Hilfeleistungen nützt, ist der Rüstwagen. Er findet sich in wenigen Feuerwehren: unter anderem in Stollberg. In dieser angekommen, gingen wir zuerst eine Runde durch das Gerätehaus – inkl. Schulungsräumen, dem Schlauchturm und Museum – und endeten schließlich in der Fahrzeughalle. Nun drehte sich alles um die umfangreiche Beladung des Rüstwagens. Dazu zählen Stromerzeuger, Motorsäge, Trennschleifer, hydraulische Rettungsgeräte, Rettungsplattform für LKW und Bahnunfälle und eine Seilwinde. All das wurde dem Nachwuchs unserer FF mit aller Geduld erklärt. Anschließend wurden noch die Löschfahrzeuge begutachtet und es wurde darüber gesprochen, wie man bei Unfällen auf der Autobahn vorgeht. Leider war jetzt auch die Zeit gekommen, um die Heimreise anzutreten. Im Anschluss wurde über das Gesehene diskutiert und verglichen, wie diese Technik der Hohndorfer ähnelt. Aber auch der Stollberger Rüstwagen kann hierzu unterstützend in unserer Ortslage zum Einsatz kommen. Auch zu den nächsten Diensten werden wir darauf aufbauen und uns weiter mit technischen Hilfeleistungen beschäftigen. Wir bedanken uns recht herzlich bei der FF Stollberg, vor allem bei dem Kameraden Mario Gruschwitz. Auf diesem Wege möchten wir alle Interessierten im Alter zwischen acht und 16 Jahren dazu einladen, bei uns vorbeizuschauen. 

Michel Hummel

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